Das Goldene Buch

1972
Der Chef der Bergwacht von Pinzolo Massimo Matteotti gibt allen 14 Mitglieder der ersten Station ein Diplom und eine Medaille als Dank für ihre... Leggi tutto...
1973
Der Preisträger der zweiten Edition des Internationalen Preises der Alpensolidarität ist Massimo Matteotti, der die Bergwacht von Pinzolo mit Mühe... Leggi tutto...
1974
Mario Kirchner bekommt den Internationalen Preis der Alpensolidarität nicht nur für seine alpinistische Fähigkeiten aber auch und besonders für... Leggi tutto...
1975
Dem Dkt. Pio Bruti Arzt im privaten Leben, Arzt der Bergwacht, wunderschönen Beispiel der menschlichen Solidarität, wird die Silberplakette der... Leggi tutto...
1976
Mario Smadelli, ehemalige SAT Präsident und Direktor der National Alpinen Bergwacht bekommt die Silberplakette für die grosse Liebe in 25 Jahre... Leggi tutto...
1977
  Angiolino Binelli und der Organisationauschuss haben den „Comando del IV Corpo d’armata“ von  Bozen, Sektion Hubschrauber, der Kommandant... Leggi tutto...
1978
1978 und 1979 wurde der Preis zwei Männer übergeben, die oft ihre Mühe gezeigt haben. Claudio Maffei und Flavio Caola fahren die Krankenwagen und... Leggi tutto...
1979
1978 und 1979 wurde der Preis zwei Männer übergeben, die oft ihre Mühe gezeigt haben. Claudio Maffei und Flavio Caola fahren die Krankenwagen und... Leggi tutto...
1980
Die Silberplakette wird dieses Jahr einer Gruppe Männer gegeben, die seit immer die Leute in Schwierigkeiten (nicht nur in Gebirge) helfen. Diese... Leggi tutto...
1981
Die Silberplakette wird dieses Jahr einer Gruppe Männer gegeben, das heisst die Männer der Bergwacht der Guardia di Finanza von Tione, die oft an... Leggi tutto...
1982
„An Bruno Detassis – ein Leben für die Berge”. Dieser  Satz war auf der Plakette geschrieben, die dem bekannten Bergführer der Brentagruppe... Leggi tutto...
1983
Giovanni Moiola und Giuseppe Sembenotti wurden mit der Silberplakette ausgezeichnet als Erkennungszeichnen für die tausenden Rettungsaktionen in... Leggi tutto...
1984
 Edoardo Zagonel, Bergführer und Schilehrer, Leiter der Bergwacht 25 Jahre lang, hat sein ganzes Leben mit Passion, Erfahrung und Hingabe geweiht,... Leggi tutto...
1985
„Zu der Verdienste eines Mannes, und weil Stava nicht nur eine schwache Erinnerung bleibt“. Die Belohnung wird mit dieser Begründung von... Leggi tutto...
1986
„Ein Leben für die Bergwacht“. Das ist die offizielle Begründung für die Übergabe der Plakette zu Franz Rungaldier, Leiter der Bergwacht von... Leggi tutto...
1987
Rudl Steinlechner hat sein Leben den Bergen geweiht; 76 Jahre alt und 60 Jahren auf den Alpen verbracht. Der Preis dieses Jahr geht zum ersten Mal im... Leggi tutto...
1988
Die Silberplakette belohnt einen Mann, der sich für den Anderen auch in den gefährlichsten Situationen geopfert hat; ein Mann, der Schmerz und... Leggi tutto...
1989
Das Komitee hat Bruno Jelk für seine hohe Verdienste ausgezeichnet. Sein grosser Mut, seine vielen gefährlichen Rettungen und seine ständigen... Leggi tutto...
1990
Ein Erkennungszeichnen für seine 44 Jahren als Arzt, der viel gearbeitet hat, für die Leute die sich in den Bergen in Notwendigkeit fanden. Die... Leggi tutto...
1991
Zum ersten Mal ist der Preis in Andenken zuerkannt. Die Silberplakette wird einem Sohn von Scipio Stenico gegeben, trientinischer Arzt und Bergmann,... Leggi tutto...
1992
„Eine Plakette für wen noch an Mensch und an seinem besserem Teil, trotz aller Widerrede und heutigen Egoismus glaubt. Zu einer Person die sich... Leggi tutto...
1993
Der Internationale Preis der Alpensolidarität geht zu Siegfried Stangier, Pilot der Bergwachthubschraubers; Hubschrauber, der ein unentbehrliches... Leggi tutto...
1994
Ein Leben für die Bergwacht, mit Schweiss, Mühe aber auch Erfindungsgabe gelebt. Er hat auch viele Pilote und Ärzte über den Gebrauch von dem... Leggi tutto...
1995
Die Silberplakette geht zu Martinez Miguel Dominguez, spanischer Bergführer und Mitglied der spanischen Bergwachtkomitee der „Guardia Civil de... Leggi tutto...
1996
Daryl Miller hat von seiner Arbeit eine Mission gemacht. Mit einer grossen und beruflichen Erfahrung hat er viele Rettungsaktionen mit äusserten... Leggi tutto...
1997
Mit der Verbesserung der Standard, hat Clair Israelson sicherere erholende Aktivitäten auf den Bergen ermöglicht. Mitglied des Forstschutzes von... Leggi tutto...
1998
Die Silberplakette erkennt den Wert an, von wem sich kostenlos für die Anderen verschwendet hat. Dieses Jahr wird Janez Brojan ausgezeichnet, dessen... Leggi tutto...
1999
Südtiroler Raffael Kostner ist berühmt und anerkennt für seine grosse Erfahrung beim Alpenrettungsdienst.  Dank seiner Solidarität und seiner... Leggi tutto...
2000
Während einer Expedition auf dem Denali, mit 34° unter Null, trotz des Erfrierens der Hände und der Füsse, half er eine Frau zu dem Zeltlager... Leggi tutto...
2001
Der Internationale Preis der Alpensolidarität will dieses Jahr Wert und Liebe für die Berge von einem ganzen Volk anerkennen. Die Übergabe fand in... Leggi tutto...
2002
Im Jahre 2002, das Internationale Jahr der Berge und 50^ der Bergwacht, 1952 von Scipio Stenico gegründet, wurde zu einem Bergführer, einem... Leggi tutto...
2003
Der Internationale Preis der Alpensolidarität belohnt dieses Jahr Graziano Romanin, „demütiger und grossartiger Vertreter der Solidarität die... Leggi tutto...
2009 - Roman Kubin
Die Auszeichnung wurde ihm am Samstag den 19. September im Ratssaal der Gemeinde Pinzolo um die Mittagszeit mit der Begründung überreicht “an... Leggi tutto...

Solidarität wächst aus der Menschlichkeit und wendet sich essenziell dem Sein als Mensch zu. Die wahre Solidarität, jene, die dazu berufen ist, solche Änderungen zu lenken, welche die Entwicklung von Einzelnen und Nationen begünstigt, gründet sich im Wesentlichen auf die universelle Gleichheit, die alle Menschen eint. Diese Gleichheit ist eine direkte und unbestreitbare Folge der Würde des Menschen, der an der inneren Wirklichkeit der Person ohne Ansehen der Rasse, des Alters, des Geschlechts, der religiösen Ausrichtung, der Nationalität oder des Parteibuchs teilhat. Solidarität überwindet alle Grenzen: politische, religiöse, territoriale, kulturelle usw., um im Menschen Niederschlag zu finden, in jedem Menschsein, und um in unserem Geist dem Rest der Menschheit das Bewusstsein "einer Familie" nahezubringen.
Auf diese Prämissen beruft sich die alpine Bergrettung und bezeugt wieder einmal, wie das Gebirge mehr eint als trennt...
SILBERPLAKETTE INTERNATIONALER PREIS DER ALPENSOLIDARITÄT VON PINZOLO

In den Gebirgsregionen gibt es endemische Werte und Gepflogenheiten, die ein typisches und unnachahmliches Charakteristikum darstellen. Zu diesen Werten zählt auch die Solidarität, die vor allem bei jenen Menschen im Vordergrund steht, die in den Bergen geboren werden und auch weiterhin dort leben.
Die Korrelation zwischen dem Umfeld und den Werten entwickelt sich automatisch.  Wenn das Leben im Gebirge schwierig wird, versucht man erfahrungsgemäß alles zu geben, doch dabei erkennt man die Grenzen und die Unzulänglichkeit des Menschen angesichts von Herausforderungen, die er alleine nicht bewältigen kann.
Der Geist der Solidarität entsteht durch diese unvermeidbare Unterlegenheit des Menschen gegenüber der Natur, die zwar großzügig aber auch unnachsichtig ist, jeden Tag aufs Neue.
Das gilt für die täglichen Anstrengungen jener, die in Gebirgsregionen leben und arbeiten, aber auch für jene, die von weit her kommen und mit dem Eispickel oder auf Skiern die Herausforderung suchen, sich mit der anziehenden und faszinierenden Natur zu messen.
Im Bedarfsfall äußert sich die Solidarität der Gebirgsregionen dadurch, dass sich viele Menschen mobilisieren lassen, um in Not geratenen Menschen zu Hilfe zu kommen.
In Pinzolo spiegelt sich diese Solidarität seit 36 Jahren in einem Festtag wider, an dem diese Helden aus aller Welt gefeiert werden.
Bei dieser Veranstaltung feiert man nicht nur einzelne Akte der Solidarität sondern auch den Verdienst all jener, die seit Jahren mit ihren Hilfsleistungen für das Wachstum und die Konsolidierung einer Tradition sorgen, um die die Gebirgsregionen - vor allem Trentino - oftmals beneidet werden.
Pinzolo ist jedoch nicht zufällig Schauplatz dieser Veranstaltung.
In dieser Gegend ist die Solidarität tief verwurzelt und kann sich einer jahrelangen Geschichte rühmen, die von Hunderten von Hilfe leistenden Menschen geschrieben wurde, die sich bei Tag und bei Nacht, unabhängig von den äußeren Bedingungen und ohne Mühen und Risiken zu scheuen, auf den Weg machten, um in Not geratenen Menschen zu helfen.
In den langen Jahren, in denen ich als Journalist in der Redaktion der Tageszeitung “Adige” von Trento arbeitete, wurde ich einige Male Zeuge, wie aus dem Gebiet Pinzolo Alarm geschlagen wurde, weil sich auf der Brenta wieder einmal ein Tourist verirrt hatte. Der pflichtbewusste Verantwortliche, Eugenio Ferrari, nannte immer die Namen der Leute, die Teil des Rettungsteams waren. Es hatte den Anschein, als wären es immer dieselben - und teilweise war es auch so. In Wahrheit handelt es sich um Familien, die ihre Solidarität von Generation zu Generation weitergaben: die Binellis, die Brutis, die Ferraris, die Masés…
Die Solidarität ist also eine Familientradition und stellt daher einen universellen und immer währenden Wert dar.
Auch die Tradition ist ein wichtiger Wert, um den Geist der Solidarität zu erhalten, da dieser von einem persönlichem Engagement zu einem nachvollziehbaren Gefühl und einem starken Charakteristikum wird, welches das Bild und die Geschichte eines Volkes für immer prägt.